Zusammenstöße zwischen Palästinensern und der Polizei auf dem Tempelberg

Zusammenstöße zwischen Palästinensern und der Polizei auf dem Tempelberg


Die israelische Polizei reagiert mit Aufstandskontrolle und räumt Demonstranten aus dem Gebiet, um jüdische Gläubige zuzulassen

Zusammenstöße zwischen Palästinensern und der Polizei auf dem Tempelberg

Dutzende muslimischer Palästinenser strömten am frühen Sonntag auf den Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt an der Stelle der al-Aqsa-Moschee, als Reaktion auf Aufrufe, jüdische Gläubige daran zu hindern, die Stätte anlässlich des Fastens von Tischa B'Av zu erreichen, das an die die Zerstörung der beiden jüdischen Tempel, die dort standen.

Es kam zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei, die mit Mitteln zur Aufstandskontrolle reagierten.

Der Palästinensische Rote Halbmond meldete eine Reihe von Verletzungen, von denen die meisten vor Ort behandelt wurden.


Israel hat in den letzten Monaten jüdischen Gläubigen erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten – eine Praxis, die dem 1967 etablierten Status quo widerspricht – unter passiver Aufsicht der Polizei.
Israels  Nachrichtensender Channel 12 berichtete, dass seit Monaten jeden Morgen inoffizielle Gebete stattfinden, mit Filmmaterial, das jüdische Gläubige zeigt, die sich ohne Gebetsbücher oder Tefillin (Phylakterien) oder andere religiöse Symbole versammelt haben, die auf dem Gelände der al-Aqsa . Aufmerksamkeit erregen könnten Moschee.

Laut dieser Quelle ist sich der Waqf, der die muslimischen heiligen Stätten der Stätte verwaltet, der Situation bewusst und überwacht sie aus der Ferne, hat jedoch bisher keine Maßnahmen ergriffen.

Nachdem die israelische Polizei das Gelände von Demonstranten geräumt hatte , begannen jüdische Gläubige, zum Tischa-B'Av-Gebet auf den Tempelberg zu steigen. Laut arabischen Medien bestiegen 240 Juden den Tempelberg, Hunderte weitere werden im Laufe des Tages erwartet.

Am Sonntag werden Tausende von Juden in Jerusalem erwartet, die zum Gebet zur Klagemauer und zum Tempelberg aufbrechen.

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Sonntag, 18 Juli 2021

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